Nieuw boek uit: Motivationen für das Selbst. Kant und Spinoza im Vergleich

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Het heeft even geduurd, maar het is er dan toch: het boek n.a.v. een in maart 2008 gehouden conferentie "Motivationen für das Selbst. Kant und Spinoza im Vergleich." Een tijd lang zag het er naar uit dat het boek de titel zou krijgen Kant und Spinoza. Motivationen für das Selbst – en zo staat het nóg vermeld op de website van de uitgever, maar het werd dus toch: 
Anne Tilkorn (Hrsg): Motivationen für das Selbst. Kant und Spinoza im Vergleich. [Reihe Wolfen-bütteler Forschungen] Harrassowitz Verlag, 2012 – ISBN 978-3-447-06625-9

De uitgever : "Der von Anne Tilkorn herausgegebene Sammelband Kant und Spinoza. Motivationen für das Selbst beschäftigt sich mit den verborgenen Gemeinsamkeiten der beiden Philosophen in ihren Letztbegründungen für moralisches Handeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die Begriffe der Selbstreferenz und Freiheit. Die Beiträge gehen den Folgen der sowohl bei Kant als auch bei Spinoza anzutreffenden Grundannahme einer "Ent-Aristotelisierung" auf dem Gebiet der Motivationstheorien, also der praktischen Philosophie nach. Dass zum Handeln auch eine Motivation gehört, ist für beide Denker klar. Spinoza wie Kant wussten um die Relevanz des Gefühls – nicht als Fundament einer Moral, aber als notwendiger Beweggrund für den Vollzug des moralischen Tuns. Und sie haben des Öfteren dieselbe Einschätzung hinsichtlich des Stellenwerts bestimmter Gefühle: So sehen sie beide im Mitleid eine Schwäche und keine Tugend, von beiden Philosophen ist der Ausspruch "Die Tugend ist ihr eigener Lohn" bekannt. Doch wo begegnen sich ihre Theoriestrukturen? Trotz der auf den ersten Blick so großen Differenzen – Spinozas Determinismus versus Kants freier Wille, Spinozas Ansatz einer Einheit von Theorie und Praxis versus Kants strikte Unterscheidung zwischen theoretischer und praktischer Vernunft – lassen sich viele kongruente Linien in ihren Argumenten entdecken, die nun in fundierten Einzelstudien herausgestellt werden."